NEUES BVWB-ONLINE-FORMAT: DER „WISSENSBILANZ – MADE IN GERMANY“ -MODERATOR*INNEN- TREFF

von Detlef Kahrs: 

Liebe „Wissensbilanz – Made in Germany“- Moderator*innen,

auf vielfachen Wunsch möchten wir Ihnen ein neues Praxis-Austauschformat zum Austausch und Ideenfindung anbieten: Der BVWB-„Wissensbilanz – Made in Germany“ -Moderator*innen-Treff. Der moderierte Online-Treff wird thematisch orientiert jedes Quartal durchgeführt. Durch das „Kennenlernen an der gemeinsamen Sache“ soll übergeordnet die Vereinzelung der zahlreichen „Wissensbilanz – Made in Germany“ – Moderator*innen verringert werden. Thematisch ist der erste webbasierte „Wissensbilanz – Made in Germany“-Moderatoren- Treff dem Thema „Vertrieb“ gewidmet. Zu diskutierende Inhalte zum Thema “Vertrieb der „Wissensbilanz – Made in Germany“ könnten z.B. sein:

  • Wissensbilanz „Made in Germany“ (z.B. Konzepte wie „Red Ocean“/„Blue Ocean“)
  • Alleinstellungsmerkmale gemeinsam (heraus-)finden: Was macht die „Wissensbilanz – Made in Germany“ eigentlich einzigartig?
  • Gemeinsame Findung von Markenregeln der Wissensbilanz „Made in Germany“
  • Der Erfolgsweg: Interessent, Käufer, Netzwerk … FAN der „Wissensbilanz – Made in Germany“!
  • Zielgruppen WIRKLICH (er)kennen: Die Persona des „Wissensbilanz – Made in Germany“-Kunden
  • KISS (Keep it Short and Simple)
  • Praxisbeispiele
  • Diskussion und Austausch
  • Feedback

Mögliche Termine (die Mehrzahl der Einträge bestimmt den tatsächlich stattfindenden Termin. Bitte also gerne doppelt eintragen, wenn Sie an beiden Terminen teilnehmen können):

  • Freitag, den 23. April ab 14:00 – 15:30 Uhr
  • Freitag, den 07. Mai ab 14:00 – 15:30 Uhr

Link zur Terminumfrage: https://terminplaner2.fraunhofer.de/MqlseyRv RS3ErOpv

Gerne können Sie sowohl im Vorfeld als auch während des Treffs weitere thematische Ergänzungen hinzufügen.  Bei Fragen wenden Sie sich bitte an detlef.kahrs@bvwb.de

Können junge Wachstumsunternehmen von der „Wissensbilanz-Made in Germany“ profitieren?

ein Beitrag von Susanne Steinberg vom 18.11.2018.

In Deutschland gibt es jedes Jahr eine große Zahl von Unternehmensgründungen,1 von denen nur sehr wenigen ein dauerhaftes Wachstum bis hin zur Größenordnung „mittelständisches Unternehmen“ gelingt. Auf dem Weg dahin brauchen sie (neben viel Glück …) gute Instrumente. Beispielsweise die vom AKWB zur Verfügung gestellte Toolbox. Für mich stellte sich nun die spannende Frage, inwieweit junge wachsende Unternehmen von einer „Wissensbilanz-Made in Germany“ profitieren könnten.
Um der Frage auf den Grund zu gehen, verfasste ich 2017 eine Masterthesis mit dem Titel: Ressource „Wissen“ als strategischer Erfolgsfaktor in jungen Wachstumsunternehmen -Erstellung einer Wissensbilanz am Beispiel des Callcenters care4as.
Das Unternehmen wurde Ende 2014 im Kreis Schleswig-Flensburg mit vier Mitarbeitern gegründet. Der Gründer wollte sich von bestehenden Callcentern abgrenzen und hatte sich bewusst für einen ländlichen Standort entschieden. Gründungsvision war, durch ein familiäres Arbeitsklima in Kombination mit gelebten Unternehmenswerten motivierte Mitarbeiter zu generieren und diese langfristig zu binden, um dadurch eine bessere Kundenorientierung zu erzielen. Die Konkurrenz räumte dem Callcenter keine großen Erfolgsaussichten ein.
Im Sommer 2017 wurden bereits 74 Mitarbeiter beschäftigt und die Organisationsstrukturen mussten der Größe des Unternehmens angepasst werden. Insbesondere für junge Unternehmen, bei denen in der Start- und Aufbauphase die Organisationsstruktur eher einfach und der/die Gründer aktiv im operativen Geschäft tätig sind, können diese Veränderungen wie bei der care4as eine Krise auslösen. Neue Planungs- und Kontrollsysteme wurden notwendig, parallel dazu nahmen Führungsaufgaben in ihrer Komplexität zu. Die aus eigenen Reihen rekrutierten Führungskräfte waren mit den steigenden Anforderungen überfordert. Der notwendige Formalisierungsprozess konnte dem raschen Wachstum nicht standhalten. Externe Führungskräfte zu finden, die nicht zu sehr durch andere Callcenter bzw. deren Personalpolitik geprägt waren, gestaltete sich schwierig. Das bis dahin familiäre Arbeitsklima litt unter den Veränderungen.

Der Impuls, das Thema Wissensbilanzierung strukturiert anzugehen, war das kurzfristige Ausscheiden dreier Führungskräfte.2 Die daraus entstandene Wissenslücke verdeutlichte den unmittelbaren Zusammenhang von intellektuellem Kapital im Sinne von kompetenten, motivierten und branchenerfahrenen Mitarbeitern und einem langfristigen Unternehmenserfolg.

Auf der Gründungsvision aufbauend wurden Geschäftsprozesse sowie jene Aktivitäten identifiziert, die ein qualitatives Wachstum und zukünftigen Geschäftserfolg möglich machen. Bei der care4as waren es:

Prozesse: Organisationsstrukturen; Wissenstransfer; Arbeitsanweisungen, Abläufe, Routinen/Standards; Dienstleistungsqualität.

Personal: Zuständigkeiten und Kommunikation; Kompetenzen entwickeln (Qualifizierung); Teamentwicklung fördern.

Darauf aufbauend wurde der Bilanzierungsbereich festgelegt:
▪ der notwendige Formalisierungsprozess unter Berücksichtigung
vorhandener Strukturen
▪ die Sicherstellung der Finanzierung
▪ die Personalgewinnung,-entwicklung und -bindung.

Die von mir moderierte Wissensbilanz bot der care4as eine einfache Methode der Selbstanalyse. Die Auswertung der Wissensbilanz zeigte Defizite in der Führungs-, Ablauf- und Aufbauorganisation auf. So fand beispielsweise bislang keine unternehmens-übergreifende wissensbasierte Kommunikation statt. Zudem fehlten klar definierte Zuständigkeiten sowie die Festlegung von erforderlichen Führungskompetenzen. Ein gemeinsam erarbeiteter Maßnahmenkatalog schaffte eine größere Akzeptanz für die notwendigen Veränderungen im Unternehmen.

Das große Vertrauen und die enge Zusammenarbeit zwischen Team und der Geschäftsführung erwies sich während der Workshops als großer Gewinn. Bestehende Organisationsstrukturen wurden kritisch hinterfragt und der Geschäftsführer versuchte im Gegenzug die Gesamtsituation so transparent wie möglich darzustellen.

Die für mich größte Herausforderung während der Workshops war, den aus allen Bildungsbereichen kommenden Mitarbeitern, die Wissensbilanz und deren Inhalte so zu vermitteln, dass wir damit arbeiten konnten. Einen großen Vorteil sehe ich darin, dass ich wie die meisten Teilnehmer nicht mehr ganz jung bin. Ich habe zwei Kinder großgezogen und auch während meines Studiums beständig gearbeitet. Das hat mir zum einen Respekt verschafft, zum anderen konnte ich mittels meiner Lebenserfahrung, sowie meinem beruflichen Werdegang auf Augenhöhe mit den Teilnehmern kommunizieren.

Die Auswertung der Wissensbilanz hat gezeigt: „das junge Unternehmen in einer frühen Lebensphase bereits von einer Wissensbilanzierung zur Bewältigung einer nicht unüblichen Wachstumskrise profitieren können“. Denn die in der wissenschaftlichen Literatur beschriebenen Lebenszyklus- und Wachstumsmodelle zeigen, dass durch ein unkoordiniertes Wachstum sowie mangelnder oder nicht ausreichender organisatorischer Anpassung an die steigenden Anforderungen, existenziell bedrohliche Situationen für ein Unternehmen entstehen können. Neben einer Hilfestellung zur Aufdeckung einer Formalisierungskrise, unterstützt die „Wissensbilanz-Made in Germany“ die Identifikation von intellektuellem Kapital und ist zugleich eine Art Unternehmens-Check. Bei der care4as wurde überprüft:
▪ ob die Gründungsvision noch Bestand hat,
▪ welche Rolle der Gründer einnimmt und ob er Verantwortung abgibt, sodass sich das Unternehmen weiter entwickeln kann,
▪ ob notwendige Veränderungen in die Wege geleitet werden, um die Ressource Wissen gezielt in die strategische Planung zu integrieren,
▪ ob die im Unternehmen zur Verfügung stehenden Kompetenzen (Wissens-unterschiede gegenüber den Konkurrenten) ausreichend sind, um daraus einen Wettbewerbsvorteil zu erwirken.

Relevanz das Thema weiterzuverfolgen, sehe ich in der Tatsache, dass Unternehmensgründungen ein wesentlicher Motor für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Volkswirtschaft sind. Bei Überwindung aller Anfangshürden und Krisen werden langfristig neue Arbeitsplätze geschaffen. Die care4as hat seine Formalisierungskrise überwunden und zählt heute mit seinen 140 Mitarbeitern und einem zweiten Standort zu einem stetig wachsenden mittelständischen Unternehmen. Spannend wäre eine Folge-Wissensbilanz. Es würde sich zeigen inwieweit Handlungsempfehlungen als auch der Maßnahmenkatalog zur Überwindung der Krise beigetragen haben. Weiterhin wäre interessant zu sehen, wo das Unternehmen heute steht.

Eine Sensibilisierung bezüglich routinemäßig durchgeführter Wissensbilanzen könnte dazu führen, dass junge Unternehmen das Instrument „Wissensbilanz-Made in Germany“ zukünftig zur Erreichung ihrer Ziele und Kommunikation mit den Kapitalgebern, ähnlich dem Businessplan, in der Startphase einsetzen werden.

Neugierig, wer den Text verfasst hat? Dann bei bei Xing oder Linkedin nachschauen:

https://www.xing.com/profile/Susanne_Steinberg4/cv https://www.linkedin.com/in/susanne-steinberg-142b97144/

1 https://de.statista.com/statistik/daten/studie/183869/umfrage/entwicklung-der-absoluten-gruenderzahlen-in-deutschland/
2 Bei den Führungskräften handelte es sich um den Projektleiter (Kündigung innerhalb der Probezeit) sowie zwei Teamleiterinnen, die seit Unternehmensgründung bei der care4as angestellt waren.

Download: Beitrag_Steinberg_Können junge Wachstumsunternehmen

Wissensbilanz Roadshow am 24.11.2017 in Lübeck

WISSENSBILANZ-ROADSHOW LÜBECK
im Rahmen der IHK zu Lübeck-Veranstaltung
„Die Übergangsfrist zur ISO 9001:2015 endet bald – Lücken schließen“
am 24.11.2017

Ort:
Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck
(Google Maps  –  Route von Privatadresse  –  Route von Geschäftsadresse)

Zeit:
09:00 – 13:00 Uhr

Veranstaltungsdetails

Die aktuellen Zertifikate nach der ISO 9001:2008 verlieren spätestens in einem Jahr ihre Gültigkeit, denn die laufende Übergangsfrist zur ISO 9001:2015 endet im Oktober 2018. Damit Sie Ihren „Werkzeugkasten“ zum Qualitätsmanagement der neuen Norm anpassen können, bieten wir Ihnen mit dieser Veranstaltung vertiefende Informationen zu zwei Themenfeldern:

– Der Normabschnitt 4 der ISO 9001:2015 wurde umbenannt und grundlegend überarbeitet, doch was bedeuten beispielsweise „Umfeld“, „Kontext“, „externe und interne Anspruchsgruppen“?

– WISSENSBILANZ: Das Wissen der Organisation wurde als Ressource explizit aufgenommen, aber worauf ist bei „Wissen“, „Wissensmanagement“ und „Sicherung des Know-how“ zu achten und welches Wissen sollte man vor allen Dingen schützen?

Informieren Sie sich über die neuen und ergänzenden Anforderungen und erarbeiten Sie im Workshop Ansätze, gemeinsam mit anderen Unternehmensvertretern und Gästen der Veranstaltung, wie Sie diese für Ihr Unternehmen darstellen und auditkonform umsetzen können.

Infos zur Anmeldung:
Weitere Infos unter Programm/Anmeldung

 

Bericht zur Wissensbilanz-Roadshow am 26.09.2017 in Stade

Innovationskraft und Zusammenarbeit über die Wissensbilanz stärken

Die Praxisbeispiele und die praxisnahe Moderation des Abends durch Detlef Kahrs vermittelten einen sehr klaren Eindruck davon, was in Unternehmen alles mit der Wissensbilanz erreicht werden kann„, so einer der zufriedenen Besucher der 3-Stunden-Roadshow in Stade.

Zwei Unternehmensbeispiele präsentierten sich zahlreichen Interessierten am 26.09.2017 im Stadeum Kultur- und Tagungszentrum in Stade zur Verdeutlichung der Methode Wissensbilanz.

Als Praxisbeispiel berichtete Kurt Nobel, Geschäftsführer der DINO Anlagen- und Maschinenbau e.K. zum Thema „„Wettbewerbsvorteile nutzen: Innovationskraft stärken und gezielte Mitarbeiterentwicklung mit der Wissensbilanz““.

Als zweites Praxisbeispiel präsentierte Detlef Kahrs Erfahrungen zum Thema  „Mit der Wissensbilanz gleichzeitig das Team, die Zusammenarbeit und das Qualitätsmanagement ausbauen“ i.A. von Dipl. Ing. Uwe Ehrhorn, öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (öbVI). und Inhaber des Vermessungs- und Sachverständigenbüro Ehrhorn, Achim.

Einhellig wurde die Methode als sehr geeignet befunden, um das immaterielle Kapital in Unternehmen zu entdecken, zu bewerten und gezielt zu optimieren.

Worum es ging: Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich heute alle vier Jahre, gleichzeitig sinkt die Halbwertzeit des Wissens, sagen Experten. Die Förderung und der gezielte Einsatz der Res­source Wissen ist heute der entscheidende Erfolgsfaktor.

Dieses „weiche Kapital“ macht nach Fraunhofer-Studien bereits mehr als 50% des Unternehmens-Erfolges aus – Kreativität, Kommunikations-Kompetenz, gute Beziehungen und das Know-How der Mitarbeiter entscheidet immer mehr über den wirtschaftlichen Erfolg.

Gleichzeitig muss zukünftig immer stärker das Wissen bestimmt, aufrechterhalten und vermittelt werden, um die Konformität von Produkten und Dienstleistungen zu erreichen (Quelle: Normentwurf DIN EN ISO 9001:2015).

Mit der „Wissensbilanz“ steht ein innovatives und bereits gut erprobtes Instrument bereit, das mit einem hervorragenden Aufwand-Nutzen-Ver­hältnis für den Wissenstransfer und für ein gezieltes Wissensmanagement einsetzbar ist.

Im Rahmen der „Wissensbilanz – Made in Germany“ wurde dieser Aspekt in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der WITSCHAFTSFÖRDERUNG Stade, des Bundesverband Wissensbilanzierung e.V. und der WISSENSBILANZ-NORD aus Bremen praxisnah beleuchtet.

Die beiden Unternehmensbeispiele zeigten am 26.09.2017, wie ihre Unternehmen mit Hilfe der Methode „Wissensbilanz“ die sogenannten „weichen“ oder auch qualitativen Faktoren wie das Know-how der Mitarbeiter, interne Führungsstrukturen sowie Lieferanten-und Kundenbeziehungen bewerten und systematisch entwickeln konnten.

Bericht zur Wissensbilanz-Roadshow Rosenheim „Mitarbeiter binden und finden – Praxisgerechte Lösungen“

Zum Thema „Mitarbeiter binden und finden – Praxisgerechte Lösungen“ fanden sich am 27.06.2017 ca. 50 interessierte Unternehmer aus der Region im Sparkassensaal Bad Aibling ein. Unter den Gästen befanden sich unter anderem drei Bürgermeister, der Gastgeber und Vorsitzende des Wirtschaftsforums Bad Aibling Roland Bräger sowie die Leitung der Sparkasse Bad Aibling. Auch der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim Wolfgang C. Janhsen, der Regionalreferent der IHK München und Oberbayern Martin Gruber und die Referatsleiterin „Wirtschaftspolitik, Fachkräfte, Frauen in der Wirtschaft“ Elfriede Kerschl begleiteten die vielfältigen Beiträge. Die Referenten Prof. Dr. Kai Mertins und Tony Waidmann fokussierten einerseits Wissen als Innovationsmotor und die Integration sowie Identifikation durch die Wissensbilanz. Andererseits richteten sie das Augenmerk auch auf die Themen systematisches Führen und zukunftssicherndes Entlohnungsmanagement.
Zusätzlich stand mit Dr. Martin Weiß ein erfolgreicher Anwender der vorgestellten Lösungen für Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Dr. Weiß konnte somit den Bogen zur täglichen Praxis durch Berichte aus seinem Unternehmen Chirotherapie und Kieser Training Rosenheim spannen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die engagierten Diskussionen beim anschließenden Erfahrungsaustausch samt Imbiss.
Aufgrund der erfolgreichen Kooperation zwischen der IHK München und Oberbayern und dem BVWB wird aktuell über eine Weiterführung des Programms an weiteren Standorten diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie eine Downloadmöglichkeit der Vorträge finden Sie hier.

Fachkräfte finden und binden

Mit Wissen die Zukunft sichern – Praxisgerechte Lösungen

Die IHK für München und Oberbayern lädt in Kooperation mit dem BVWB zur Informationsveranstaltung „Fachkräfte finden und binden“ herzlich ein.

Inhalte
In unserer Informations-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft nimmt die Bedeutung des Produktionsfaktors „Mensch und Wissen“ stetig zu. Andererseits wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden.
Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen können die bewußte Förderung und der gezielte Einsatz dieser Ressource ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Umso wichtiger ist es, hierfür eine Strategie zu entwickeln. Denn in den Unternehmen entscheiden, neben harten Fakten, auch die immateriellen Vermögenswerte, wie beispielsweise das Know-How der Mitarbeiter sowie gute Lieferanten- und Kundenbeziehungen, über den wirtschaftlichen Erfolg.
Dabei ist auch das Wissen und dessen Aktualität immer kürzeren Zyklen unterworfen. Deshalb wollen wir u. a. der Frage nachgehen, wie man das vorhandene Wissenspotential erfassen, hinsichtlich der Relevanz bewerten, sichern und zum Vorteil für die künftigen Bedarfe im Unternehmen weiterentwickeln kann.
Wann:
Dienstag, 27. Juni 2017
16:00 bis 18:30 Uhr
Wo:
Sparkasse Bad Aibling, Sparkassensaal
Marienplatz 3, 83043 Bad Aibling

DGQ-Webinar „Wissensmanagement und QM – die Wissensbilanz als nützlicher Werkzeugkasten“ am 20. Juni 2017

Ab September 2018 stellt die ISO 9001:2015 neue Anforderungen an den Umgang mit Wissen und Kompetenzen im Unternehmen. In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) bereits zwei Umfragen zum Stand der Implementierung durchgeführt. Hier zeigt sich noch ein großer Orientierungsbedarf.

Dr. Manfred Bornemann – seit Mitte der 90er Jahre einer der Pioniere des Wissensmanagements – stellt sich diesem im Webinar. Er zeigt Ihnen, wie Sie den Anforderungen im Einklang mit der strategischen Unternehmensentwicklung gewachsen sind.

Nach seinem kurzen Impulsvortrag können Sie per Chat Ihre Fragen stellen und sich mit ihm austauschen.

Datum und Uhrzeit

Juni 2017, 16:00 Uhr – 16:45 Uhr

Inhalte des Webinars 

  • Status von Wissensmanagement in der Organisation
  • Wissensbilanz – „Made in Germany“ als strategisches Instrument zum systematischen Management von Wissen und Kompetenzen.

Zur Anmeldung