Wissensbilanz Roadshow am 24.11.2017 in Lübeck

WISSENSBILANZ-ROADSHOW LÜBECK
im Rahmen der IHK zu Lübeck-Veranstaltung
„Die Übergangsfrist zur ISO 9001:2015 endet bald – Lücken schließen“
am 24.11.2017

Ort:
Willy-Brandt-Allee 31a, 23554 Lübeck
(Google Maps  –  Route von Privatadresse  –  Route von Geschäftsadresse)

Zeit:
09:00 – 13:00 Uhr

Veranstaltungsdetails

Die aktuellen Zertifikate nach der ISO 9001:2008 verlieren spätestens in einem Jahr ihre Gültigkeit, denn die laufende Übergangsfrist zur ISO 9001:2015 endet im Oktober 2018. Damit Sie Ihren „Werkzeugkasten“ zum Qualitätsmanagement der neuen Norm anpassen können, bieten wir Ihnen mit dieser Veranstaltung vertiefende Informationen zu zwei Themenfeldern:

– Der Normabschnitt 4 der ISO 9001:2015 wurde umbenannt und grundlegend überarbeitet, doch was bedeuten beispielsweise „Umfeld“, „Kontext“, „externe und interne Anspruchsgruppen“?

– WISSENSBILANZ: Das Wissen der Organisation wurde als Ressource explizit aufgenommen, aber worauf ist bei „Wissen“, „Wissensmanagement“ und „Sicherung des Know-how“ zu achten und welches Wissen sollte man vor allen Dingen schützen?

Informieren Sie sich über die neuen und ergänzenden Anforderungen und erarbeiten Sie im Workshop Ansätze, gemeinsam mit anderen Unternehmensvertretern und Gästen der Veranstaltung, wie Sie diese für Ihr Unternehmen darstellen und auditkonform umsetzen können.

Infos zur Anmeldung:
Weitere Infos unter Programm/Anmeldung

 

Bericht zur Wissensbilanz-Roadshow am 26.09.2017 in Stade

Innovationskraft und Zusammenarbeit über die Wissensbilanz stärken

Die Praxisbeispiele und die praxisnahe Moderation des Abends durch Detlef Kahrs vermittelten einen sehr klaren Eindruck davon, was in Unternehmen alles mit der Wissensbilanz erreicht werden kann„, so einer der zufriedenen Besucher der 3-Stunden-Roadshow in Stade.

Zwei Unternehmensbeispiele präsentierten sich zahlreichen Interessierten am 26.09.2017 im Stadeum Kultur- und Tagungszentrum in Stade zur Verdeutlichung der Methode Wissensbilanz.

Als Praxisbeispiel berichtete Kurt Nobel, Geschäftsführer der DINO Anlagen- und Maschinenbau e.K. zum Thema „„Wettbewerbsvorteile nutzen: Innovationskraft stärken und gezielte Mitarbeiterentwicklung mit der Wissensbilanz““.

Als zweites Praxisbeispiel präsentierte Detlef Kahrs Erfahrungen zum Thema  „Mit der Wissensbilanz gleichzeitig das Team, die Zusammenarbeit und das Qualitätsmanagement ausbauen“ i.A. von Dipl. Ing. Uwe Ehrhorn, öffentlich bestellter Vermessungsingenieur (öbVI). und Inhaber des Vermessungs- und Sachverständigenbüro Ehrhorn, Achim.

Einhellig wurde die Methode als sehr geeignet befunden, um das immaterielle Kapital in Unternehmen zu entdecken, zu bewerten und gezielt zu optimieren.

Worum es ging: Das Wissen der Menschheit verdoppelt sich heute alle vier Jahre, gleichzeitig sinkt die Halbwertzeit des Wissens, sagen Experten. Die Förderung und der gezielte Einsatz der Res­source Wissen ist heute der entscheidende Erfolgsfaktor.

Dieses „weiche Kapital“ macht nach Fraunhofer-Studien bereits mehr als 50% des Unternehmens-Erfolges aus – Kreativität, Kommunikations-Kompetenz, gute Beziehungen und das Know-How der Mitarbeiter entscheidet immer mehr über den wirtschaftlichen Erfolg.

Gleichzeitig muss zukünftig immer stärker das Wissen bestimmt, aufrechterhalten und vermittelt werden, um die Konformität von Produkten und Dienstleistungen zu erreichen (Quelle: Normentwurf DIN EN ISO 9001:2015).

Mit der „Wissensbilanz“ steht ein innovatives und bereits gut erprobtes Instrument bereit, das mit einem hervorragenden Aufwand-Nutzen-Ver­hältnis für den Wissenstransfer und für ein gezieltes Wissensmanagement einsetzbar ist.

Im Rahmen der „Wissensbilanz – Made in Germany“ wurde dieser Aspekt in einer gemeinsamen Informationsveranstaltung der WITSCHAFTSFÖRDERUNG Stade, des Bundesverband Wissensbilanzierung e.V. und der WISSENSBILANZ-NORD aus Bremen praxisnah beleuchtet.

Die beiden Unternehmensbeispiele zeigten am 26.09.2017, wie ihre Unternehmen mit Hilfe der Methode „Wissensbilanz“ die sogenannten „weichen“ oder auch qualitativen Faktoren wie das Know-how der Mitarbeiter, interne Führungsstrukturen sowie Lieferanten-und Kundenbeziehungen bewerten und systematisch entwickeln konnten.

Bericht zur Wissensbilanz-Roadshow Rosenheim „Mitarbeiter binden und finden – Praxisgerechte Lösungen“

Zum Thema „Mitarbeiter binden und finden – Praxisgerechte Lösungen“ fanden sich am 27.06.2017 ca. 50 interessierte Unternehmer aus der Region im Sparkassensaal Bad Aibling ein. Unter den Gästen befanden sich unter anderem drei Bürgermeister, der Gastgeber und Vorsitzende des Wirtschaftsforums Bad Aibling Roland Bräger sowie die Leitung der Sparkasse Bad Aibling. Auch der Leiter der IHK-Geschäftsstelle Rosenheim Wolfgang C. Janhsen, der Regionalreferent der IHK München und Oberbayern Martin Gruber und die Referatsleiterin „Wirtschaftspolitik, Fachkräfte, Frauen in der Wirtschaft“ Elfriede Kerschl begleiteten die vielfältigen Beiträge. Die Referenten Prof. Dr. Kai Mertins und Tony Waidmann fokussierten einerseits Wissen als Innovationsmotor und die Integration sowie Identifikation durch die Wissensbilanz. Andererseits richteten sie das Augenmerk auch auf die Themen systematisches Führen und zukunftssicherndes Entlohnungsmanagement.
Zusätzlich stand mit Dr. Martin Weiß ein erfolgreicher Anwender der vorgestellten Lösungen für Fragen der Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Verfügung. Dr. Weiß konnte somit den Bogen zur täglichen Praxis durch Berichte aus seinem Unternehmen Chirotherapie und Kieser Training Rosenheim spannen. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch die engagierten Diskussionen beim anschließenden Erfahrungsaustausch samt Imbiss.
Aufgrund der erfolgreichen Kooperation zwischen der IHK München und Oberbayern und dem BVWB wird aktuell über eine Weiterführung des Programms an weiteren Standorten diskutiert.

Weitere Informationen zur Veranstaltung sowie eine Downloadmöglichkeit der Vorträge finden Sie hier.

Fachkräfte finden und binden

Mit Wissen die Zukunft sichern – Praxisgerechte Lösungen

Die IHK für München und Oberbayern lädt in Kooperation mit dem BVWB zur Informationsveranstaltung „Fachkräfte finden und binden“ herzlich ein.

Inhalte
In unserer Informations-, Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft nimmt die Bedeutung des Produktionsfaktors „Mensch und Wissen“ stetig zu. Andererseits wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu finden und an das Unternehmen zu binden.
Gerade für kleinere und mittelständische Unternehmen können die bewußte Förderung und der gezielte Einsatz dieser Ressource ein entscheidender Wettbewerbsvorteil sein. Umso wichtiger ist es, hierfür eine Strategie zu entwickeln. Denn in den Unternehmen entscheiden, neben harten Fakten, auch die immateriellen Vermögenswerte, wie beispielsweise das Know-How der Mitarbeiter sowie gute Lieferanten- und Kundenbeziehungen, über den wirtschaftlichen Erfolg.
Dabei ist auch das Wissen und dessen Aktualität immer kürzeren Zyklen unterworfen. Deshalb wollen wir u. a. der Frage nachgehen, wie man das vorhandene Wissenspotential erfassen, hinsichtlich der Relevanz bewerten, sichern und zum Vorteil für die künftigen Bedarfe im Unternehmen weiterentwickeln kann.
Wann:
Dienstag, 27. Juni 2017
16:00 bis 18:30 Uhr
Wo:
Sparkasse Bad Aibling, Sparkassensaal
Marienplatz 3, 83043 Bad Aibling

DGQ-Webinar „Wissensmanagement und QM – die Wissensbilanz als nützlicher Werkzeugkasten“ am 20. Juni 2017

Ab September 2018 stellt die ISO 9001:2015 neue Anforderungen an den Umgang mit Wissen und Kompetenzen im Unternehmen. In diesem Zusammenhang hat die Deutsche Gesellschaft für Qualität (DGQ) in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Wissensmanagement (GfWM) bereits zwei Umfragen zum Stand der Implementierung durchgeführt. Hier zeigt sich noch ein großer Orientierungsbedarf.

Dr. Manfred Bornemann – seit Mitte der 90er Jahre einer der Pioniere des Wissensmanagements – stellt sich diesem im Webinar. Er zeigt Ihnen, wie Sie den Anforderungen im Einklang mit der strategischen Unternehmensentwicklung gewachsen sind.

Nach seinem kurzen Impulsvortrag können Sie per Chat Ihre Fragen stellen und sich mit ihm austauschen.

Datum und Uhrzeit

Juni 2017, 16:00 Uhr – 16:45 Uhr

Inhalte des Webinars 

  • Status von Wissensmanagement in der Organisation
  • Wissensbilanz – „Made in Germany“ als strategisches Instrument zum systematischen Management von Wissen und Kompetenzen.

Zur Anmeldung

 

Wissen bilanzieren und verteilen – ein Erfolgskurs

Wissensbilanz-Anwenderunternehmen: Vermessungs- und Sachverständigenbüro Ehrhorn

Das Vermessungs- und Sachverständigenbüro Ehrhorn gehört zu den 2015 als Finalisten ausgezeichneten Organisationen, die für den Award „Exzellente Wissensorganisation“ ins Rennen gegangen sind. Das ist nicht der erste große Erfolg, den Herr Ehrhorn zusammen mit seinen Mitarbeitern feiern kann. Zwei Jahre in Folge – 2015 und 2016 – zählte die Jury von Great Place to Work® das Unternehmen zu den besten Arbeitgebern der Region Niedersachsen – Bremen. Auch aus dem Wettbewerb „Großer Preis des Mittelstands“ ging das Vermessungsbüro Ehrhorn bereits als Preisträger hervor.

Die Konstante bei all diesen Erfolgen ist neben dem hochmotivierten Unternehmer Uwe Ehrhorn selbst und seinen kompetenten Mitarbeitern die Wissensbilanz als zentrales Element zur Steuerung der Wissensorganisation, die jährlich im Vermessungsbüro Ehrhorn durchgeführt wird.

Näheres zum Fallbeispiel Ehrhorn und zum Award „Exzellente Wissensorganisation“ finden Sie hier.

PDF-Download Fallbeipiel Ehrhorn

Neues Pferd oder neuer Sattel?

Bild: photon_photo - Fotolia
© photon_photo / Fotolia.com

Umstellung auf die neue ISO 9001:2015

Bei der Informationsveranstaltung „Umstellung auf die neue ISO 9001:2015 – Anforderungen der Norm an das wissens- und risikobasierte Denken“, die am vergangenen Mittwoch, den 25.01.2017, im Fraunhofer IPK, Berlin stattfand, wurde angeregt der Frage nachgegangen, wie die Umstellung auf die ISO 9001:2015 am besten zu meistern wäre.

Das überarbeitete Regelwerk der ISO 9001:2015 betont die Notwendigkeit, den Wissenstand in Organisationen zu bestimmen und zu steuern. Damit soll erreicht werden, dass die Organisation die festgelegte Konformität ihrer Produkte und Dienstleistungen sicherstellen kann. So sollen sich Organisationen z.B. vor Wissensverlust – beispielsweise aufgrund von Mitarbeiterfluktuation – schützen und ermutigt werden, ihr Wissen aktiv zu managen.

Wie genau diese Anforderungen allerdings umzusetzen sind, ist in der Norm nicht bzw. nur ansatzweise ausgeführt. Während der Veranstaltung, die von dem Bundesverband mittelständischer Wirtschaft e.V. (BVMV) und dem Bundesverband Wissensbilanzierung e.V. (BVWB) getragen wurde, loteten die Teilnehmer die Möglichkeiten der Wissensbilanz aus. Diese ermöglicht eine umfassende und zukunftsorientierte Ansicht und Bewertung der Organisation und eignet sich deshalb in besonderem Maße als Instrument zur Begleitung einer Umstellung auf die ISO 9001:2015.

Konsens wurde darin gefunden, dass die Umstellung auf die neue Norm, begleitet mit dem richtigen Instrument, eher einem neuen Sattel als einem neuen Pferd gleicht.

Informationsveranstaltung „Umstellung auf die neue ISO 9001:2015“ am 25.01.2017 in Berlin

Anforderungen der Norm an das wissens- und risikobasierte Denken

Das überarbeitete Regelwerk der ISO 9001:2015 betont die Notwendigkeit, den Wissensstand in Organisationen zu bestimmen und zu steuern. Damit soll erreicht werden, dass die Organisation die festgelegte Konformität ihrer Produkte und Dienstleistungen sicherstellen kann. So sollen sich Organisationen z.B. vor Wissensverlust – beispielsweise aufgrund von Mitarbeiterfluktuation – schützen und ermutigt werden, ihr Wissen aktiv zu managen.

Damit legt die neue Norm stärkeres Gewicht auf die Wertetreiber der Organisation: Wissen (Intellektuelles Kapital) und Risiken des Handelns

Wie genau diese Anforderungen umzusetzen sind, ist in der Norm nicht bzw. nur ansatzweise ausgeführt. Wissen auf Informations- und Dokumentenmanagement zu beschränken wäre jedoch fatal, das Wissen des Unternehmens gemäß der strategischen Ausrichtung zu entwickeln, ist dagegen eine in die Zukunft gerichtete Chance. Erst wenn Unternehmen den systematischen Umgang mit Wissen als Grundlage ihrer Unternehmensführung verstehen, ist der Anspruch der Norm erfüllt. Die Wissensbilanz liefert hier alle Informationen, die zur Zertifizierung dieser Wertetreiber benötigt werden.

Weitere Informationen und Anmeldung zur Teilnahme